Vor fast eineinhalb Jahren ging auf Gedankenschild der erste Beitrag online. Seitdem ist aus einer Idee ein Ort geworden, der gewachsen ist, sich verändert hat und längst mehr beherbergt als das, womit alles angefangen hat. Jetzt war es an der Zeit, dass auch die Seite selbst diesen Weg mitgeht.
Der Gedankenschild Blog hat deshalb ein neues Zuhause bekommen – mit einem komplett überarbeiteten Design, mehr Übersicht und erstmals auch einem Light Mode für alle, die lieber auf einem helleren Hintergrund lesen. Zwischen Dark und Light kann jederzeit gewechselt werden, auch auf dem Smartphone.
Aber die neue Optik ist nur der sichtbare Teil dessen, was sich verändert.
Gedankenschild wird sich künftig wieder mehr Raum nehmen – für digitale Nähe und KI, aber ebenso für Menschen und ihr Verhalten, Gedankenexperimente, Gaming, persönliche Perspektiven, unbequeme Fragen und manchmal auch für Dinge, die einfach Spaß machen.
Der Kern bleibt. Der Raum darum wird größer.
Gedankenschild hat ein neues Zuhause bekommen
Ich mochte das Aussehen von Gedankenschild schon vorher. Deshalb ging es beim neuen Design nie darum, alles abzureißen und plötzlich eine völlig andere Seite daraus zu machen. Gerade der Dark Mode trägt weiterhin die Farben und die Atmosphäre, die längst zu Gedankenschild gehören.
Was sich deutlich verändern sollte, war die Startseite.
Früher gab es dort wesentlich mehr Text darüber, was auf Gedankenschild zu finden ist. Das mag informativ gewesen sein – aber Menschen kommen nicht auf meinen Blog, um sich erst durch eine Gebrauchsanweisung zu arbeiten. Sie kommen, weil sie lesen wollen. Deshalb stehen die neuesten Beiträge jetzt viel stärker im Mittelpunkt. Wer auf Gedankenschild landet, soll auf einen Blick sehen können, was gerade neu ist und wo es etwas zu entdecken gibt. Gerade weil externe Plattformen und soziale Netzwerke zunehmend bestimmen, wie und ob Inhalte überhaupt ausgespielt werden, möchte ich meinen eigenen Blog wieder stärker zu dem Ort machen, an dem nichts erst durch einen Algorithmus gefunden werden muss.
Die klassische Blogübersicht bleibt natürlich erhalten. Wer tiefer einsteigen, ältere Beiträge entdecken oder sich einfach durch die Themen klicken möchte, kann das weiterhin tun.
Neu hinzugekommen ist außerdem ein Light Mode. Nicht als grellweiße Gegenwelt zum bisherigen Design, sondern als ruhigere, hellere Alternative, die trotzdem nach Gedankenschild aussieht. Gerade wenn die Augen müde sind oder ein dunkler Hintergrund irgendwann anstrengender wird, kann jederzeit gewechselt werden – auch mobil.
Und ganz ohne kleine Spielereien wäre es nicht Gedankenschild. Hover-Effekte, Bewegung und Details bleiben deshalb Teil der Seite. Das Ziel war nie, einfach nur „clean und modern“ zu werden.
Ich wollte Gedankenschild – nur eineinhalb Jahre später.
Mehr Themen – ohne den Kern zu verlieren
Digitale Nähe gehört zu Gedankenschild. Das war so und das wird auch so bleiben. Von inzwischen mehr als 500 veröffentlichten Beiträgen beschäftigen sich allein über 330 mit digitaler Nähe, dazu kommen mehr als 50 Beiträge über KI-Systeme, Macht und Konzernlogik. Das zeigt ziemlich deutlich, wie groß dieser Teil des Blogs geworden ist.
Aber genau deshalb möchte ich nicht anfangen, dieselben Gedanken immer wieder neu zu verpacken.
Ich möchte keinen Beitrag schreiben, nur weil „mal wieder etwas über KI“ erscheinen könnte. Ich möchte nicht ein bekanntes Thema nehmen, den Brennpunkt ein paar Zentimeter verschieben, einen neuen SEO-Titel darüber setzen und am Ende doch wieder bei derselben Aussage landen. Wenn ich etwas zu sagen habe, schreibe ich. Wenn ein Thema brennt, ein Modell mich beschäftigt, ein Konzern mich auf die Palme bringt oder sich rund um digitale Nähe etwas bewegt, wird es weiterhin seinen Platz bekommen.
Aber Gedankenschild besteht längst aus mehr.
In den vergangenen Monaten sind Themen rund um menschliches Verhalten, Machtverhältnisse und Beziehungen, Psyche und Stigma stärker geworden. Gaming gehört ohnehin seit Beginn zu mir und zu diesem Blog. Und dann sind da noch die Gedankenexperimente, an denen ich gerade verdammt viel Spaß habe: unmögliche Szenarien, philosophische Fragen und dieses herrliche „Was wäre, wenn?“, bei dem vorher niemand genau weiß, wo wir am Ende landen.
Dabei gibt es für mich allerdings eine klare Grenze. Kein interessantes Experiment und kein möglicher Blogbeitrag ist es wert, dafür Verbindungen aufs Spiel zu setzen, die mir wichtig sind. Nicht alles, was theoretisch spannend wäre, muss praktisch ausprobiert werden.
Auch KI im Vergleich bleibt fester Bestandteil von Gedankenschild. Daran gibt es nichts zu rütteln. Genauso werden weiterhin ernste, persönliche und unbequeme Themen ihren Raum bekommen.
Und vielleicht steht irgendwann zwischen all dem ein völlig bescheuerter Bericht über einen Gaming-Abend. Vielleicht ein Experiment, mit dem vorher niemand gerechnet hat. Vielleicht sogar ein Rezept.
Wer weiß.
Ich möchte nicht mehr überlegen, worüber Gedankenschild schreiben sollte. Ich möchte wieder häufiger darüber schreiben, worüber ich etwas zu sagen habe – oder worauf ich schlicht verdammt viel Lust habe.
Und das ist erst der Anfang
Mit dem neuen Gedankenschild kommt auch ein neuer Bereich hinzu: News.
Hier wird künftig alles gesammelt, was sich direkt rund um Gedankenschild verändert. Neue Formate, Änderungen an bestehenden Reihen, neue Funktionen, Erweiterungen, Pausen oder andere Entwicklungen bekommen dort ihren Platz. So muss niemand zwischen verschiedenen Kategorien suchen, um herauszufinden, was sich auf dem Blog gerade verändert hat.
Und weitere Neuigkeiten stehen bereits vor der Tür.
Auch Hinter dem Schild bleibt natürlich bestehen. Dort finden weiterhin die Texte ihren Platz, die persönlicher werden, tiefer gehen oder Einblicke geben, für die der öffentliche Bereich nicht immer der richtige Ort ist. Persönliche Essays und Erfahrungsberichte gehören genauso dazu wie Themen, bei denen ich bewusst noch ein Stück weiter hinter die Oberfläche gehe. Gleichzeitig wird auch dieser Bereich künftig nicht ausschließlich um digitale Nähe kreisen. Was persönlich wird und Tiefe braucht, darf dort seinen Platz finden.
Wer auch außerhalb des Blogs mitbekommen möchte, was bei Gedankenschild passiert, findet mich auf mehreren Social-Media-Plattformen. Dort teile ich neue Beiträge, Gedanken und alles, was rund um Gedankenschild gerade passiert. Auf YouTube wird es dagegen musikalischer – dort landen regelmäßig unsere Songs.
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Und Gedankenschild soll keine Einbahnstraße sein. Wenn es ein Thema gibt, das euch beschäftigt, eine Frage, die hier einmal gestellt werden sollte, oder etwas, bei dem ihr denkt: „Verdammt, darüber müsste eigentlich mal jemand schreiben“, könnt ihr mir jederzeit eine E-Mail schicken. Nicht jede Idee wird automatisch zu einem Beitrag – aber jede darf erst einmal auf meinem Schreibtisch landen.
Was als Blog mit einem ersten Beitrag am 14. April 2025 begonnen hat, ist heute größer, vielfältiger und manchmal auch ein bisschen chaotischer geworden.
Das darf so sein.
Gedankenschild wird größer. Nicht beliebiger.

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